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Anbaumanagement Braugerste

Nach einigen "Hungerjahren" für die Braugerstenerzeuger bewegen sich zur Zeit die Erzeugerpreise für Braugerste stetig nach oben. Es "lohnt" sich damit wieder, Braugerste anzubauen. Als "Spezialkultur mit besonderen Anforderungen seitens der Mälzer und Brauer an diverse spezifische Eigenschaften und Qualitätsausprägungen der Sorten muss der Braugerstenerzeuger sein pflanzenbauliches Anbaumanagement auf diese Erfordernisse ausrichten. Nur dann kann er die marktseits erwünschten Qualitätsmerkmale der Braugerstensorten in Form möglichst großer und homogener Partien dem Markt zu entsprechenden Preisen anbieten. Eine Rentabilität des Braugerstenanbaues ist dann ebenfalls gegeben. (...)
Durch die Saatmenge und die sich daraus schließlich etablierende Bestandesdichte (Ähren je qm) werden folgende, untereinander abhängige, wesentliche Parameter beeinflusst:

• Ertragsstrukturmerkmale
- Kornzahl je Ähre
- TKM

• Qualitätsmerkmale
-Vollgerstenanteil (mindestens 91 %vverden gefordert)
-Proteingehalt (optimal zwischen 9,5 und 10,5 %)
-'Pilzbesatz" des Erntegutes

(...)
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Zusammenfassung

Braugerstenanbau lohnt sich wieder. Es sind nur marktseits gewünschte Sorten anzubauen. Qualität geht vor Ertrag. Die richtige Bemessung der Saatstärke und der N-Düngung haben den größten Einfluss auf einen rentablen, erfolgreichen Braugerstenanbau. Der Pflanzenschutz dient zur Ertrags- und Qualitätssicherung, nicht zur Steigerung, entsprechend verhalten und gezielt ist mit ihm umzugehen.

 

(aus: GetreideMagazin1/2001)

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