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Nacherwärmung der Silage – Dampfende Silos und Schimmelnester bringen viele Landwirte zur Verzweiflung. Man unterscheidet zwischen zwei Formen der Erwärmung:
Insbesondere bei den 2. und 3. Grasschnitten und bei der Mais‑ und Pressschnitzelsilierung wurde bei hohen Außentemperaturen siliert. Auch nach längerer Lagerdauer ist die warme, zügig einsilierte Pflanzenmasse wärmer als die Umgebungstemperatur.
Bei der Nacherwärmung liegt die Silagetemperatur mindestens 10°C über der Umgebungstemperatur. Kühlere Silageschichten werden warm, sobald sie Kontakt mit Sauerstoff erhalten. (...) Unerwünschte Mikroorganismen sind auf das Vorhandensein von Feuchtigkeit, Gärsubstrat (z.B. Zucker oder Milchsäure), Wärme und Luftsauerstoff angewiesen. Fehlt einer dieser Faktoren, kann keine Nacherwärmung auftreten. Nach Dr. Johannes Thaysen von der Landwirtschaftskammer Schleswig‑Holstein; top-agrar 12-2003 |
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