deutsch english NL francais italiano espagnol portugues RUS CZ SK PL HU YU BG RO
Home ] feedback ] suchen - search ] ../infos.htm ]

Nach oben

 

Nacherwärmung der Silage –
Gründe rechtzeitig erkennen

Dampfende Silos und Schimmelnester bringen viele Landwirte zur Verzweiflung.

Man unterscheidet zwischen zwei Formen der Erwärmung:

  • Warm einsilierte und noch nicht abgekühlte Silage

  • Nacherwärmung

Insbesondere bei den 2. und 3. Grasschnitten und bei der Mais‑ und Pressschnitzelsilierung wurde bei hohen Außentemperaturen siliert. Auch nach längerer Lagerdauer ist die warme, zügig einsilierte Pflanzenmasse wärmer als die Umgebungstemperatur.

Nur über eine kontinuierliche Temparaturmessung kann ermittelt werden, ob die Silage lediglich nicht abgekühlt ist oder ob es sich um Nacherwärmung handelt. Wenn die Silagetemperatur über mehrere Tage relativ konstant bleibt, ist die Warme durch die hohe Umgebungstemperatur beim Silieren verursacht. Bei sinkenden Außentemperaturen kühlt die Silage mit zunehmender Lagerdauer meistens aus. Ein hoher Vorschub ist sinnvoll, damit einer eventuellen Verschlechterung der Silage vorgebeugt wird. (...)

Wir empfehlen für Silage:

Temperaturmessstab GT 1

Bei der Nacherwärmung liegt die Silagetemperatur mindestens 10°C über der Umgebungstemperatur. Kühlere Silageschichten werden warm, sobald sie Kontakt mit Sauerstoff erhalten. (...)

Unerwünschte Mikroorganismen sind auf das Vorhandensein von Feuchtigkeit, Gärsubstrat (z.B. Zucker oder Milchsäure), Wärme und Luftsauerstoff angewiesen. Fehlt einer dieser Faktoren, kann keine Nacherwärmung auftreten.

Nach Dr. Johannes Thaysen von der Landwirtschaftskammer Schleswig‑Holstein; top-agrar 12-2003

Copyright ©  Pfeuffer GmbH, Flugplatzstraße 70. D-97318 Kitzingen, Tel. +49 (0)9321-9369-0, Fax -50 , Stand: 20. April 2006;
Fragen oder Kommentare bitte an / Questions & Comments to: Lothar Pfeuffer (Impressum)